Ceux qui lisent l'allemand peuvent lire un bon livre sur la tradition de l'ancien évêque auxiliaire d'Augsbourg, Mgr Max Ziegelbauer: Die "alte" Kirche ist mir lieber. L'auteur épisocopal explique ses raisons pourqoui il préfère "l'ancienne église" entre 1920 et 1960, ce qu'il veut faire redécouvrir. Très interessant souvenirs qui font réfléchir en plus quelques belles images.
Weihbischof em. Max Ziegelbauer Die "alte" Kirche ist mir lieber Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung des Katholischen
Buttenwiesen 2002 360 Seiten ISBN 3-934225-25-X € 24,80 - Nach fünf Wochen bereits in der 2. Auflage -
In diesem Buch kommt die "alte" Kirche (1925-1965) zur Sprache, und sie wird auch ins Bild gesetzt. Damals war die katholische Kirche ein rundum intaktes Ganzes. Das Jahr 1965 markiert geradezu einen Bruch in allen Bereichen des kirchlichen Lebens. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil begann eine Phase innerkirchlicher Wirrnisse: die vor dem Konzil gefeierte Liturgie wurde tiefgreifend reformiert; die früher feierlich bezeugten Glaubenssätze gelten heute als peripher; die sittlichen Prinzipien und die kirchliche Disziplin hält man für überholt. Wer sich heute auf den Glauben und die Moral der Kirche beruft, gilt als "Fundamentalist", sein Denken und Handeln wird als "vorkonziliar" tituliert. Die "alte" Kirche war einfach katholisch: Priester waren als Priester erkennbar; Laien wussten um ihre Sendung in der Welt und um die Gnade, die sie in der Kirche empfingen. Die Volkskirche schenkte den gläubigen Katholiken eine Fülle von ansprechenden Frömmigkeitsformen und viele Hilfen zu einem aktiven Glaubensleben. Die "alte" Kirche hatte einen Glanz, der die Herrlichkeit Gottes ungetrübt widerspiegelte und die Herzen der Menschen anrührte. Das Buch wirft einen Blick auf all das, was wir heute schmerzlich vermissen müssen, nimmt aber auch die gegenwärtige Kirche "ins Visier" - anerkennend oder bisweilen auch kritisch. Im Vordergrund soll jedoch der Rückblick stehen, nicht, um nostalgische Erinnerungen zu wecken, sondern um so manche Neuerung beurteilen zu können. Gleichzeitig sollen Einblicke in die verborgene Schönheit des Glaubens ermöglicht und die Liebe zur Kirche (erneut) geweckt werden.
Weihbischof em. Max Ziegelbauer Titularbischof von Lapda geb. 1923 in Memmingen, 1950 Priesterweihe, ab 1952 Bischöfl. Sekretär, ab 1957 Pfarrer in Memmingen (Mariä Himmelfahrt), ab 1965 Dompfarrer in Augsburg, ab 1968 Domkapitular und Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes, 1983 Bischofsweihe, Weihbischof in Augsburg und Bischofsvikar für "Kirche und Kultur" (1998 emeritiert), ab 1989 Dompropst des Hohen Domes zu Augsburg (1996 emeritiert).
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