| Auteur : Presbu |
| Sujet : Thiberville: un 'précédent' favorable à la S. C. du Clergé card. HUMMES |
| Date : 2010-11-06 15:42:47 |
Dès le 10 Septembre 2009, il y a donc 14 mois, le card. HUMMMES, pourtant pas "tradiphile", a envoyé une lettre de critique "dure" à Mgr MUSSINGHOFF, évêque d'Aix-la-Chapelle en Rhénanie, dont la "réforme de structure des paroisses" a fait disparaître les 540 paroisses de son très catholique diocèse pour les remplacer par 71 'communautés de paroisses'. Le journaliste de la libérale "Suddeutsche" reconnaît que "presque aucun évêque n'a été aussi systématique et contraignant." Les nouvelles super-paroisses donnent l'impression que la responsabilité pastorale a été transférée à une sorte d'organisme collectif. le cardinal se demande si les nouvelles dispositions ne gênent pas les prêtres comme les laîcs pour exercer leurs responsabilités propres. "N'est pas moins en question, si la création durable d'instances mixtes composées de quelques prêtres ET de nombreux laics est compatible avec la doctrine de la Foi!" L'évêché prétend que Mgr a répondu en son temps, mais sans dire en quels termes en sus d'un accusé de réception.
Ein Brief aus Rom hat den Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, kritisiert.
Das berichtete der deutsche Journalist Alexander Kissler in der antikirchlichen Tageszeitung ‘Süddeutsche’.
Das Schreiben liegt Kissler vor. Es wurde am 10. September des vergangenen Jahres verfaßt und ist vom damaligen Präfekten der Kleruskongregation, Claudio Kardinal Hummes (76), unterschrieben.
Der Brief kritisiert die Strukturreform der Pfarreien im Bistum Aachen. Kissler bezeichnet die Kritik aus dem Vatikan als „scharf“.
In den letzten Jahren reduzierte Mons. Mussinghoff die 540 Pfarreien seines Bistums auf 71 „Gemeinschaften von Gemeinden“.
„Kaum jemand ging so konsequent oder brachial vor wie die Aachener Bistumsleitung“ – kommentiert Kissler. Kardinal Hummes bringt in dem Brief die Furcht zum Ausdruck, daß Mons. Mussinghoff den Bogen überspannt habe. Die sogenannte „kooperative Pastoral“ im Bistum Aachen stifte „eher mehr Verwirrung“.
Die Pfarreienreform führe zu „ernsten Risiken für ein harmonisches Miteinander von Klerikern und Laien“.
271 Gläubige aus dem Bistum Aachen haben sich in den letzten Monaten im Vatikan über ihren Abbruch-Bischof beschwert – erklärt Kardinal Hummes.
Er sieht durch die neuen Strukturen in Aachen sogar die Prinzipien der kirchlichen Lehre als gefährdet.
Die neuen Großpfarreien erweckten den Eindruck, „als ob die Seelsorge einer Art Gemeinschaftsorgan überantwortet worden wäre“.
Ferner fragt der Kirchenfürst, ob die Leitungsgremien die Priester, ihre Mitarbeitern und die Gläubigen an der Erfüllung ihrer spezifischen Aufgabe nicht hinderten.
Kisslers Kommentar: „Nicht weniger steht auf dem Spiel als die Frage, ob die dauerhafte Bildung gemischter Pastoralteams aus wenigen Priestern und vielen Laien mit der Glaubenslehre vereinbar ist.“
Ein Sprecher des Bistums Aachen erklärte heute vor den regionalen ‘Aachener Nachrichten’, daß Mons. Mussinhoff das Schreiben „zeitnah beantwortet“ habe.
Der Bischof habe nochmals die Hintergründe der Pfarreienreform erläutert. |
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