| Auteur : RU (UNEC) |
| Sujet : Dozulé: les évêques suisses prennent position |
| Date : 2003-05-15 21:05:00 |
Ce jour à 18 h. est paru sur le site Internet KathNet/Autriche un communiqué des évêques suisses du 14 mai prenant nettement distance de Dozulé, en se référant aux prises de position analogues de l'évêque de Bayeux et de Lisieux, ainsi qu'à celles, également négatives, de la Congrégation de la Foi. Je n'ai pas le temps de traduire. Voici le texte, en allemand (avec mes excuses pour nos anglophones):
Schweiz (www.kath.net) Seit beinahe 30 Jahren versammeln sich Christen in Dozulé (Frankreich), um das glorreiche Kreuz Christi zu verehren und für die Erlösung der Welt zu beten. Sie folgen damit der Botschaft, welche die Seherin Madeleine Aumont Maria zugeschrieben hat, die aber von der katholischen Kirche nicht offiziell anerkannt wurde. Nach verschiedenen Anfragen veröffentlichte die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) am Donnerstag folgende Stellungnahme:
Am 24. Juni 1985 hat Msgr. Jean Badré, Bischof von Bayeux und Lisieux (Diözese, in der sich Dozulé befindet) erklärt, dass er Dozulé bezugnehmend auf Can. 1230 CIC nicht als Heiligtum anerkenne (vgl. Documentation Catholique Nr. 1911, 2.2.1986, S. 169-170). Mit Brief vom 25. Oktober 1985 an Msgr. Badré hat Kardinal Joseph Ratzinger, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, explizit das vom Ordinarius von Bayeux und Lisieux eingeleitete Verfahren sowie auch die von ihm getroffenen Massnahmen im Rahmen seiner pastoralen Verantwortung nach Can. 381 § 1 approbiert. Der Bischof von Bayeux und Lisieux erinnert ständig an diese Tatsache.
Neben lobenswerten Aufrufen zur Bekehrung, zum Vertrauen in das glorreiche Kreuz und zur Verehrung der Eucharistie beinhalten die von Dozulé publizierten Schriften unannehmbare Elemente und Forderungen (vgl. Erklärung von Msgr. Badré vom 8. Dezember 1985): die einzig auf Dozulé bezogene Ausschliesslichkeit des Heils; der endgültige und ausschliessliche Charakter der Botschaft; die zweifelhafte und unverhältnismässige Lehre vom ewigen Leben; das Aufstellen von leuchtenden Kreuzen ohne Rücksichtsnahme auf die religiöse Sensibilität angrenzender Bewohner und auf das Risiko von kostspieligen und kontraproduktiven gerichtlichen Verfahren.
Im Einverständnis mit dem Lehramt der Universalkirche distanziert sich die SBK formell vom Projekt Dozulé. Einige Gläubige werden vielleicht durch diese Klarstellung verunsichert sein und Mühe haben, sie zu akzeptieren. Die Bischöfe laden sie ein, ihre Frömmigkeit und das Zeugnis ihres Glaubens auf das authentische Geheimnis des Kreuzes des Erlösers immer wieder neu auszurichten. In den Sakramenten und durch sie sollen die Quellen unserer Bekehrung und jene der Welt gesucht werden. In ihnen und durch sie bestärken wir unsere Hoffnung in der Kirche auf die Wiederkehr des Herrn.
Freiburg, 14.5.2003
+ Amédée Grab OSB, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz
URL: http://www.kath.net/detail.php?id=5107 Auf KATH.NET seit dem: 15. 05. 2003 18:02 Uhr
|
|