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JUIN 2001 A JUILLET 2003

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Chemin de croix & chapelet pr la Paix du Cal Lehmann Imprimer
Auteur : Matthias Trevirensis
Sujet : Chemin de croix & chapelet pr la Paix du Cal Lehmann
Date : 2003-03-22 11:10:45

Vu les circonstances actuelles, le président de la Conf. épiscopale allemande, le Cardinal Lehmann invite les chrétiens à prier pour la paix, notemment par le chemin de croix et le rosaire. Je suis surpris par les mots qu'il a trouvé et je veux les partager. C'est pourqoui j'essaye de traduire quelques extraits (excusez les fautes d'un non francais) et j'ajoute la déclaration à la presse en en entier en allemand.

"Les temps de guerre sont ceux où les chrétiens regardent la croix...
Vu la souffrance et la misère dans les conflits armés, bcp de gens ressentent le désespoir et la fragilité de leur vie. ... En cette situations, les chrétiens accompagnent leur Sauveur sur son dernier chemin. L'accompagner à la croix est l'expressions de ses (=le chrétien) douleurs. Dans la lumière pascale y naît la force de supporter la misère et de ne pas perdre l'espérance. Nous pouvons traverser des moments obscurs et lourds à côté de Notre Seigneur Jésus-Christ, car il porte nos souffrances et fortifie dans les heures obscures de la croix par l'espérance pascale. ... Les temps de guerre ne sont pas des temps de grand discours. Depuis des siècles les chrétiens saisissent leur chapelet et formulent dans la prière répétée des Ave Maria tristesse, douleurs et l'espérance. ... Dans les temps de guerre, nos églises doivent être des églises ouvertes. La prière du Chemin de Croix permet de vaincre le silence. Les cierges brulants sont signe de compassion profonde et rapellent l'espérance pascale pour tous les hommes. Avec le regard sur Jésus, qui a traversé les chemins obscurs de la vie humaine, nous prions: Nous vous adorons, Seigneur Jésus, et nous vous bénissons. Parce ce que vous avez sauvé le monde par Votre sainte Croix."

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Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz
Gebetsinitiative "Kreuzweg" und "Rosenkranz"
Kardinal Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, lädt zu Friedensgebeten ein

"Kriegerische Auseinandersetzungen bedeuten für viele Menschen Leid und Tod. Die Welt, in der wir leben, gleicht einem Körper, der von den Wunden des Krieges gezeichnet ist. Es sind Menschen, die diese Wunden schlagen, und es sind Menschen, für die unter den Kriegsfolgen alles zusammenbricht.
Kriege sind immer Niederlagen der Menschheit. Im Augenblick einer kriegerischen Auseinandersetzung werden wir uns schmerzhaft unserer Grenzen bewusst, Gerechtigkeit und Frieden zu sichern, Spannungen abzubauen sowie Tyrannei und Unrecht zu beseitigen.
Der Kriegslärm übertönt den Schmerz der Verwundeten, den Schrei der Verzweifelten und den Ruf nach Frieden. Krieg ist die Zeit, in der Christen auf Jesus und seinen Leidensweg blicken. Er hat freiwillig den Kelch des Leidens getrunken und ist so seiner Sendung treu geblieben. In der Erfahrung der Verlassenheit und im Sterben am Kreuz hat er die extremsten Erfahrungen, die Menschen machen können, auf sich genommen. Weil Gott seinen Sohn nicht im Todesschicksal beließ, sondern von den Toten auferweckte, hat er die allmächtige Liebe seines Vaters offenbart. Deswegen schöpfen Christen im Blick auf den Weg Jesu zum Kreuz Hoffnung und Kraft.
Angesicht des Leidens und Sterbens in gewaltsamen Auseinandersetzungen empfinden viele Menschen Hoffnungslosigkeit und die Zerbrechlichkeit ihres Lebens. Sie werden sprachlos angesichts des Leidens anderer. In dieser Situation begleiten Christen ihren Erlöser auf der letzten Wegstrecke seines Lebens. Mit ihm den Weg zum Kreuz zu gehen ist Ausdruck stummen Schmerzes. Im Lichte der Ostererfahrung erwächst daraus die Kraft, die Not auszuhalten und die Hoffnung nicht zu verlieren.
Am Ende des Kreuzweges stehen wir unter dem Kreuz Jesu. Er blickt auf die Menschen, die ihn bis zu diesem schrecklichen Ort begleitet haben und verweist sie aufeinander: "Siehe Dein Sohn – siehe Deine Mutter".
Schwere und dunkle Stunden können wir an der Seite unseres Herrn Jesus Christus durchschreiten, weil er unsere Schmerzen mitträgt und im dunklen Augenblick des Kreuzes die österliche Hoffnung unser Leben stärkt. Zeiten des Krieges sind nicht Zeiten großer Worte. Seit Jahrhunderten nehmen dann Gläubige den Rosenkranz in die Hand und im wiederkehrenden Gebet des Ave Maria finden Traurigkeit, Schmerz und die österliche Hoffnung ihre Sprache.
Kriegsnot bewirkt Sprachlosigkeit. Deshalb sollen in Tagen des Krieges unsere Kirchen "offene Kirchen" sein. Der gebetete Kreuzweg lässt uns die bedrückende Sprachlosigkeit überwinden. Die brennenden Kerzen sind Zeichen tief empfundenen Mitleids und erinnern zugleich an die österliche Verheißung für alle Menschen. Im Blick auf Jesus, der die dunklen Wege des menschlichen Lebens mitgegangen ist, beten wir:
"Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich,
denn durch Dein Heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst".

Karl Kardinal Lehmann,
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz





Texte und Hinweise:
Kreuzweg:
 Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangbuch, Nr. 775
 Deutsches Liturgisches Institut, Trier, www.liturgie.de/projekte/frieden/index.htm
Rosenkranz:
 Gotteslob, Katholisches Gebet- und Gesangbuch, Nr. 33
 Papst Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben ROSARIUM VIRGINIS MARIAE über den Rosenkranz (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls Nr. 156, hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2002)
 Deutsches Liturgisches Institut, Trier, www.liturgie.de/informationen/aktuell2003/2003-02-18.htm
 Deutsches Liturgisches Institut, Trier, Rosenkranz beten, Trier 2003
Sechsseitiges Gebetsblatt mit den Geheimnissen des freudenreichen, schmerzhaften, glorreichen, lichtreichen und trostreichen Rosenkranzes, Bestell-Nr. 4026 (Abb. Sieger Köder), Bestell-Nr. 4027 (Abb. Buchmalerei)
Weitere Friedensgebete:
 Deutsches Liturgisches Institut, Gib Frieden in unseren Tagen, Trier 2003
(Wort-Gottes-Feier, Lichtfeier, Friedensgebet, Friedens-Rosenkranz, Texte und Literatur- und Internethinweise, Bestell-Nr. 6096)
 Auf der Homepage des Deutschen Liturgischen Instituts www.liturgie.de sind unter dem Stichwort "Frieden" Elemente aus Gib Frieden in unseren Tagen sowie der Kreuzweg abrufbar.


La discussion

      Chemin de croix & chapelet pr la Paix du Cal L [...], de Matthias Trevirensis [2003-03-22 11:10:45]